Jede Stätte, auf die eure Fusssolen treten werden, habe ich euch gegeben, wie ich Mose zugesagt habe.
Jos. 1,3
Wie lange seid ihr so lässig, dass ihr nicht hingeht, das Land einzunehmen, das euch der HERR, der Gott eurer Väter gegeben hat?
Jos. 1,3
In den letzten Jahren hat der HERR mich dazu geführt, Gebetsmärsche zu machen. Den ersten habe ich alleine gemacht, ich nahm den Kanton Zug unter die Füsse gemäss Josua 1,3. In dieser Zeit habe ich viel mit dem HERRN und mit Menschen erlebt, denen ich unterwegs begegnete.

Das muss im Mai-Juni 1995 gewesen sein. Nachdem wir im November 1998 im Auftrag Gottes nach Winterthur zügelten, kam der zweite Gebetsmarsch zustande.
So haben meine Gebetspartnerin und ich 7 Tage um Winterthur gekämpft. Am 25.10.99, bevor wir anfingen, zeigte mir der HERR in einem Traum, dass Winterthur am Sterben ist. Als dieser Auftrag zu Ende war, haben wir die Schulen in Winterthur drangenommen, es gibt mehr als fünfzig Schulen. Und dann kam der Auftrag, nach Rikon zu gehen, zu dem tibetischen Kloster. 7 Tage lang, es herrschte sibirische Kälte, sind meine Gebetspartnerin und ich vom Bahnhof Rikon zu dem Kloster gelaufen, haben gesungen, gebetet, gekämpft, getanzt vor dem Kloster das Wort proklamiert, von Kloster ins Gemeindehaus, zu den Schulen etc. Eines Tages vor dem Kloster sagte uns der HERR, dass Er Arbeiter braucht, meine Freundin sah, wie Christen in den Gemeinden sitzen und Menschen zuhören, aber dem HERR den Rücken gekehrt haben. Der HERR sagte, mein Volk weiss genug, es muss aufstehen! Am letzten Tag haben wir dem Mönch im Kloster eine schöne tibetische Bibel geschenkt und dem HERRN an einem anderen Ort einen Altar gebaut. Das war vom 23.1.- 29.1.00.Seit dieser Zeit erlebe ich Offenheit bei den Tibeter für das Evangelium. Von 8.10.-14.10.00 hat mein Mann und ich 7 Tagen Gebetsmarsch in Biel/Bienne gemacht, damals war die Stadt recht verwahrlost und es ist schön heute den Unterschied zu sehen.
Und dann kam mir wieder in Erinnerung, was der HERR mir schon lange aufs Herz gegeben hatte, aber ich hatte es vor mich geschoben. Er gab mir den Eindruck, ich soll zu einer Grenze der Schweiz gehen und von dort von Dorf zu Dorf und von Stadt zu Stadt gehen, um zu beten bis alle Grenzdörfer und Städte eingenommen sind. Es war ein grosser Auftrag, darum habe ich es vor mich geschoben, aber irgendwann wurde die Dringlichkeit so gross, dass ich wusste, jetzt oder nie. So haben wir, Tanya und ich, am 30.6.00 angefangen in St. Margrethen. Wir gingen über den Zoll und beteten, später sah der Zöllner meinen griechischen Namen auf dem Schweizer Pass und ich sagte ihm, ich sei eine Griechin, meine Freundin eine Mexikanerin aber im Herzen sind wir Schweizerinnen und beten für die Schweiz. Er fragte: „Beten sie auch für uns?“ Wir sagten, darum seien wir gekommen. Er sagte: „Danke vielmals, vielen Dank“. Das hat uns sehr berührt. Und dann haben wir jedes Dorf gemacht Richtung Schaffhausen. Bei jedem Dorf sind wir ausgestiegen, haben das Banner erhoben, die Herrschaft Jesu proklamiert, Öl ausgegossen, Bibelverse begraben usw., dazu hatten wir auch Traktate bei uns in Deutsch oder Fremdsprachen und je nach Möglichkeit Menschen angesprochen. Von Schaffhausen ging es Richtung Basel etc. Von St. Margrethen bis Genf haben wir 6 Tage gebraucht. Es war Knochenarbeit. Ich war von Morgen bis Abends am Steuer, aber ich war hell wach. Das war für mich ein Wunder, denn normalerweise bin ich nach 2 Stunden Fahrt ganz kaputt. Die Grenzen von Schaffhausen und Genf haben uns viel Mühe bereitet, manchmal mussten wir durch Deutschland oder Frankreich fahren damit wir zu den Schweizer Grenzdörfer kommen konnten. Als wir die Grenzen der deutschen Schweiz machten, merkten wir die Verwirrung in dem Land! Uns wurde klar, dass viel Verwirrung und Verführung herrscht in den Gemeinden! Der HERR gab mir oft das Wort 2. Könige 22,17: Ich sehe mein Volk zerstreut auf den Bergen wie Schafe, die keinen Hirten haben. Die Gemeinden haben viele Leiter, viele Manager, aber wenige Hirten. Wo Sünde toleriert wird in den Gemeinden, wo die Gemeinde verweltlicht ist, nimmt auch die Verwirrung in der Welt zu!
Als wir von Baselland nach Jura kamen, war es noch extremer. Jura ist für mich bis heute das extremste, was ich sah. Wir spürten die Lethargie, Sinnlosigkeit, Streit in den Familien etc. Während unserer Fahrt durch Jura, es war als würde mir Satan sagen, was machst Du hier? Das ist mein Territorium. Speziell in einer Kirche, es war als stand ich gegenüber dem Feind. Ich musste richtig meine Stimme erheben und ihm sagen, dass Jura Jesus gehört.

Ich war in vielen Kirchen, weil man dort am einfachsten den Zustand des Volkes erkennt. Meine Freundin fragte mich, ob wir das überhaupt dürfen, ob das nicht gefährlich ist, ich gab die Frage weiter an den HERRN. Und Er sagte mir, Lukas 10,19: Ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über (alle) Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden! Und dann habe ich gebetet, dass der HERR zu meiner Freundin redet. Am nächsten Morgen sagte sie mir, sie habe einen Bären gesehen und der HERR sagte, wir sollen einen Stab nehmen und dreimal auf den Bären schlagen. Das haben wir auch gemacht und der HERR gab uns das Wort „Wiederherstellung“ und das sprachen wir über Jura. Aber wir waren erschrocken über den Zustand von Jura. Jura kam mir vor wie ein verlassenes, einsames Kind, es kam mir vor, wie ein Adoptivkind der Schweiz, als würde er gar nicht dazugehören. Ich war schon in vielen Gebetsversammlungen gewesen, aber ich kann mich nicht erinnern, dass jemand speziell für Jura gebetet hätte. Aber der Zustand ist so schlimm, er schreit zum Himmel. Im Jura waren die Mennoniten, dort wurde die Täufergemeinde, Brüderverein etc. gegründet. Was ist passiert mit dem Jura? Ich weiss von dem Streit mit Bern, aber es muss etwas im geistlichen Bereich passiert sein, dass Jura an dem Punkt ist, dass Satan sagt, es ist sein Territorium. Ich akzeptiere nicht, wenn Leute sagen das oder dies ist das Territorium Satans. Die Schweiz, auch Jura, ist das Territorium Gottes, aber weil die Gemeinde geschlafen hat und immer noch schläft, hat der Feind uns den Boden gestohlen und wir müssen ihn mit grossem Einsatz wieder zurückgewinnen. Der rechtmässige Besitzer ist Gott der Allmächtige, aber Er braucht Arbeiter, die das Land wieder zurückerobern. Im Jura ist mir klar geworden, Jura braucht eine Invasion von Fürbittern. Ich habe mir vorgenommen, wieder nach Jura zu gehen und jedes Dorf dran zu nehmen, nicht nur die Grenzen. Als ich am 22.7.00 mit 23 anderen Fürbittern in Wollerau war bei einer Versammlung, gab ein Bruder in der Pause ein paar Bilder, die er hatte vor ein paar Tagen weiter an die Leiterschaft, aber sie konnten nichts damit anfangen, später kam er zu mir und sagte, diese Bilder seien für mich ganz persönlich. Er sah die Schweiz und ein kleines Stück war getrennt von der Schweiz. Ich sagte, das ist der Jura. Er sah das Kreuz über der Schweiz aber schwarz, dann fing es an immer weisser und hellblau zu werden, das ist die Herrschaft Jesu. Er sah einen goldenen Schlüssel und sagte, nimm diesen Schlüssel und öffne die Grenzen der Schweiz für das Evangelium, er sah noch ein goldenes Schwert und sagte, das müsse zu tun haben mit meinem Banner (auf meinem Banner ist der Kämpfer Gottes in seiner ganzen Waffenrüstung mit dem Schwert und schlägt auf den Drachen), und sagte: Erhebe dein Banner überall wo Du gehst. Ich sagte, genau das machen wir.
Jura ist getrennt von der Schweiz und es braucht Fürbitter, die Jura zurückbringen nicht nur auf dem Papier sondern im Geist wie im Herzen zu der Schweiz zurücklieben!
Als wir Jura verliessen und nach Waadt, Genf etc. kamen, fühlten wir uns besser. Nach 6 Tagen harter aber schöner Arbeit, brachte ich meine Gebetspartnerin nach Hause. Ein paar Tage später bin ich wieder nach Genf mit einer anderen Gebetspartnerin gegangen, um den Genfer See und Wallis zu machen. Wir waren fast in jedem Dorf in der Kirche und haben gesehen die Macht des Katholizismus, wir sangen immer wieder das Lied: Herr, brich die Macht der Götzen, herrsche über uns! Von Dorf zu Dorf war es oft sehr verschieden. Aber die Religiosität ist nicht der einzige Götze, Materialismus und viel anderes haltet die Menschen zurück von Jesus. Im Gegensatz zu Jura, wo vieles arm, vernachlässigt, finster aussieht, war im Wallis auf über 2000 Meter der grösste Reichtum. Wir sind alle Pässe gefahren bis zu den letzen Dörfern, manchmal auf Strassen, wo nur ein Auto Platz hatte, aber wir hatten stets absoluten Schutz! In Zermatt gab mir der HERR den Psalm 74, es geht dort um die Gemeinde, der Widersacher zerstört, aber kaum jemand steht ihm entgegen. In Wallis und Tessin ist uns klar geworden, die Gemeinde dort braucht Hilfe von aussen, es braucht betende Evangelisten. Ein Bruder erzählte mir, er war vor einem Jahr in Zermatt in einer Versammlung, er hatte eine Vision, er sah wie die Dämonen richtig warten, ob die Christen ihre Schwerter nehmen würden und kämpfen, aber wie gewöhnlich machten es die meisten nicht, und der HERR gab ihm dort das Wort: Ihr hättet schon lange mehr haben können! Das ist überall das Problem, es wird gebetet ohne das Schwert zu gebrauchen! Über den Grimselpass durch Schnee sind wir nach Hause gefahren, um nach ein paar Tagen weiter nach Tessin zu fahren. Im Tessin war es wie im Wallis, ich empfand es sogar noch schlimmer, ich hatte den Eindruck, Tessin ist geistlich tot! In der deutschen Schweiz haben die Menschen viele Möglichkeiten das Evangelium zu hören aber Jura, Wallis, Tessin brauchen Hilfe von aussen. So viele Christen gehen nach Pura in die Ferien, wie wäre es, wenn sie evangelisieren würden? Im Tessin ist uns so richtig bewusst geworden, dass viele Menschen kaum das Evangelium gehört haben! Wir haben viele Traktate verteilt aber Tessin und Wallis brauchen betende Evangelisten. Wer wird gehen?
Nach fünf Tagen Einsatz von Morgens bis Abends, kamen wir nach Hause. Ich war sehr erschöpft, aber nach 3 Tagen habe ich mich aufgemacht diesmal mit meinem Mann um Graubünden bis St. Margrethen zu machen. Die erste Nacht haben wir ein Zimmer genommen in einer Pension. Die Hausfrau lud uns zu einem Kaffee und bald waren wir beim Thema. Sie erzählte uns ihre tragische Geschichte, wie ihr 25-jähriger Sohn umkam, wie ihr Mann starb, er hatte schon 13 Kopfoperationen hinter sich, sie hat 4 Kopfoperationen hinter sich, sie war in der Psychiatrischen Klinik etc. und jetzt ist sie voll im Okkultismus, mit Hypnose, Kontakt mit Toten, macht eine Art Seelsorge an anderen, freut sich anderen helfen zu können und merkt nicht, dass sie sich und die anderen zerstört. Wir haben lange mit ihr geredet, am nächsten Morgen haben wir Hände aufgelegt und für sie gebetet, dass der HERR ihr die Augen öffnet, etc. Ich fragte mich, wie viele Schweizer haben solche Leiden hinter sich und sind orientierungslos, stecken im Okkultismus. Wer wird ihnen das Evangelium bringen? Von Maloya bis Pontresina, in allen diesen bekannten Ferienorten, Sils, Surlej, Silvaplana, St. Moritz, Pontresina, spürte man so richtig die Hoffart, Arroganz, von den Reichen oder denen, welche meinen etwas zu sein, das sie nicht sind. Der HERR gab mir das Wort Daniel 5,25: Mene mene tekel u-parsin. Du bist gewogen worden und als leicht befunden. In diesen Orten musste ich viel weinen. Der HERR wird erschüttern, dass der Mensch merkt, er ist Gras das verdorrt. Wir waren auf allen Pässen, auch in Samnaun, das sah aus in der Nacht wie Las Vegas. Als ich am nächsten Morgen in eine kleine Kapelle in Samnaun betete und ein Evangelium öffnete, gab mir der HERR das Wort „Habgier“ und genau das ist in allen diesen Orten, Habgier. Davos, Klosters, sie brauchen den HERRN. In Klosters war es speziell schlimm. Mein Mann sagte, fast in allen Kirchen konnte er beten

aber hier ist nichts, es ist so leer. Graubünden braucht das Evangelium, aber ich denke, sie haben genug Leute, um die Arbeit zu tun, die Frage ist nur, werden sie es tun? Nach Klosters war es mir als sagte der Herr, wenn ich 2-3 wache Christen hätte in jedem Dorf und Stadt würde ich die Schweiz erschüttern wie ich die Welt erschütterte in der Apostelgeschichte aber was soll ich mit Hunderten und Tausenden von Christen machen, die noch schlafen? Am 4. August speziell am Nachmittag waren wir sehr müde, aber als wir in Rheintal ankamen gegen Abend wurden wir sehr wach und entschlossen uns fertig zu machen. So beteten wir um Mitternacht für St. Margrethen und dann gingen wir nach Hause. Ich war mehr als 23 Tage unterwegs abwechslungsweise mit 3 GebetspartnerInnen, wir sind über 5000 km gefahren um die Schweiz, oft sehr gefährliche Strecken gemacht, aber wir haben absoluten Schutz erlebt. Ich kann es noch nicht wirklich glauben, dass wir es gemacht haben. Es war harte Arbeit in der Hitze oder strömendem Regen von Morgen bis Abend zu fahren, auf alle mögliche Berge, aber die Gnade Gottes hat uns auf Adlers Flügeln getragen.
Meine Frage nach diesem Gebetsauftrag ist: Wird die Gemeinde aufstehen und die Arbeit tun? Die Zeit läuft ab, es war mir als würde der HERR sagen, was Du jetzt machst, kannst Du bald nicht mehr machen! Es war so eine Dringlichkeit. In der Apostelgeschichte lesen wir, dass die Christen immer zusammen waren und es genossen, Christen zu sein, bis die Verfolgung kam, dann wurden sie zerstreut und brachten das Evangelium zu den Völkern. Ich kann mir im Moment nicht vorstellen, dass die Gemeinde aufstehen wird ohne massiven Druck von aussen. Egal, was es braucht, der HERR wird uns erschüttern, damit wir wach werden. Jede Gemeinde hat einen oder mehrere Pastoren aber wo sind die Evangelisten? Warum haben wir kein Geld für Evangelisten? Weil wir teure Gebäude gebaut haben? Weil die Christen so teuer leben, dass sie kaum noch Geld für das Reich Gottes haben, nebst ihren Häusern, ihren Ferienhäusern, Ferien da und Ferien dort! Viele gehen nach Brasilien, Argentinien, Korea, Afrika etc. um zu sehen, was dort geschieht, aber die Christen dort tun nicht „nur“ beten sondern regelmässig evangelisieren. Gebet ohne Evangelisation ist Schwangerschaft ohne Geburt. Warum hat die Gemeinde nicht die Kraft Kinder zu gebären? Weil sie verweltlicht ist! Es ist kaum noch ein Unterschied zwischen Gläubigen und Ungläubigen, weder innerlich noch äusserlich. Das Wort Gottes sagt in 1.Petrus 4,17: das das Gericht anfängt an dem Hause Gottes. Wie viele Christen müssen sterben, wie viel Unglück muss uns noch treffen, es scheint als bewegt uns kaum etwas, die Massen in den Gemeinden scheinen unbeweglich!
Off. 3,1: Ich kenne deine Werke! Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tot. Werde wach und stärke das andre, das sterben will, ....
So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und halte es fest und tue Busse! Wenn du aber nicht wachen wirst, werde ich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde.
Wer wird den Preis zahlen? Es braucht Kraft, Zeit und Geld um diese Arbeit zu tun. Das Evangelium, das bis heute gepredigt wurde und wird, hat uns schläfrig gemacht. Wer wird endlich auch von Gericht und Verfolgung predigen? Die bekannten Propheten und Leiter tun es kaum! Der HERR hat durch John Mulinde uns gewarnt, die Leute sind wie immer nach vorne gegangen, aber das Leben von den meisten ist gleich geblieben. Warum? Weil die Sünde, Weltlichkeit, Ungehorsam schwach macht. Wir brauchen totale Umkehr. Bald ist es zu spät! Jeden Tag wird das Volk gottloser, perverser. Jeden Tag wird es schwieriger, sie zu erreichen. Was muss geschehen, damit die Gemeinde aufsteht! Einige sagen mir, wir werden bald entrückt, wir werden nichts mitmachen. Ist es zum Lachen oder zum Weinen? Am 7.5.00 bin ich nach dem Reithallegottesdienst nach Hause gekommen. Der Evangelist hatte gefragt, wie viele versuchen Aussenstehende zu erreichen. Kaum jemand hatte die Hand erhoben von ca. 1000 Leuten. Ich bin nach Hause gegangen und habe den HERRN gefragt, was ist los mit deinem Volk? Alle sind berufen zu singen, zu tanzen, es schön zu haben, aber niemand ist berufen zu evangelisieren, zu leiden etc. In dieser Nacht hatte ich mehrere Träume. Als ich nach dem ersten Traum aufwachte, war ich erschrocken, ich dachte, das war nur ein Traum, aber dann hatte ich denselben Traum nochmals, es ging um Verfolgung, um Gefahr aber das Volk Gottes war total unvorbereitet, es rannte da und dort, es wusste nicht was machen, eine Schwester fing an zu murren, das ist nicht das Evangelium, das sie gehört hat, das angenehme Evangelium, ein schwarzer Bruder sagte: Ich bin bereit zu sterben aber was ihr macht, das ist eure Sache!
Wird das Volk vorbereitet auf die Zeit, die kommt? Die Leiter haben eine enorme Verantwortung! Die Bibel spricht von grossem Abfall, der steht noch bevor! In vielen Bibelschulen, Seelsorgeschulen wird Psychologie gelehrt, sogar Transaktionsanalyse, tiefe Psychologie, obwohl die Bibel uns warnt, Kol. 2,8. Leute die Psychologien und Philosophien lehren, werden hochgeschätzt in den Gemeinden aber solche, die das Wort Gottes bringen, werden weggejagt, als gesetzlich, fromm etc. angeschaut. So viele Jahre jetzt haben Leiter und Volk alles Fromme in den Dreck gezogen und gelacht, darum sind unsere Gemeinden voll mit Rebellen, Rebellen gegen Gott und gegen Menschen! Was der Mensch sät, das wird er ernten! Spricht nicht die Bibel von Frömmigkeit? Oder ist unser gottloses Geschwätz und Lachen wichtiger? Du sprichst: Ich bin reich und habe genug und brauche nichts! Und weisst nicht, dass Du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloss. Tue Busse!
Bruder und Schwester, wie viel Zeit verbringst Du mit dem HERRN? Bist Du bekannt im Himmel aber auch in der Hölle? Bekommt der Teufel Angst, wenn Du aufstehst, oder bist Du gar nicht interessant für ihn? Gibst Du Zeugnis von Jesus, fliesst es von Deinem Herzen, kannst Du gar nicht anders als reden vom HERRN? Wenn es nicht so ist, tue Busse, bekehre Dich endlich aber echt! In Matth. 25,30 sagt Jesus, man soll den Knecht der sein Pfund begraben hat in die Finsternis werfen. Das sagt die Bibel, was menschliche Werke sagen ist nicht wichtig. Von den 10 Jungfrauen sind nur 5 in das Reich Gottes hineingegangen, Bücher sagen vieles aber das Wort Gottes ist klar und schärfer als ein zweischneidiges Schwert. Stelle Dir vor, Du würdest heute sterben und vor dem HERRN stehen, was würdest Du Ihm als Frucht bringen? Tue Busse, bitte um die erste Liebe, tue die ersten Werke!
Catherine Hafner, eine Magd Jesu